Der Hessische Elisabeth-Preis für Soziales

Bei der Preisverleihung 2018 steht  das Thema „Lebensqualität von Menschen mit Demenz“ im Mittelpunkt

Zum ersten Mal vergibt die Liga der freien Wohlfahrtspflege in Hessen e. V. gemeinsam mit der Hessischen Landesregierung und LOTTO Hessen den Hessischen Elisabeth-Preis für Soziales. Bewerben können sich Personen und Organisationen, die mit innovativen Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen beitragen.

Die Schirmherrschaft hat Ministerpräsident Volker Bouffier übernommen.

Mit dem Preis werden Organisationen und Personen in Hessen ausgezeichnet, die für die Verwirklichung zukunftsweisender sozialer Arbeit oder sozialen Einsatzes verantwortlich sind. Dieses besondere Engagement soll in der Öffentlichkeit gewürdigt werden.

Der Hessische Elisabeth-Preis für Soziales prämiert und fördert zukunftsweisende Projekte, Konzepte und Initiativen im Bundesland Hessen. Die Preisträger-innen haben gesellschaftsrelevante Themen aufgegriffen, herausragende Ideen entwickelt und sie erfolgreich in ihrer Praxis umgesetzt. Damit haben diese einen Modellcharakter und sind langfristig tragfähig.

Es steht ein Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro zur Verfügung.

Die Anzahl der Preisträger-innen und die Höhe des jeweiligen Preisgeldes werden von einer Jury festgelegt.

Elisabeth von Thüringen

Die 1207 in Ungarn geborene Elisabeth gilt als „Landespatronin“ von Hessen. Ihre frühen Jahre verbrachte sie als Landesfürstin in Thüringen. Über das Geben von Almosen hinaus setzte sie sich für kranke und bedürftige Menschen ein. Elisabeth übernahm dabei immer wieder schwere und von ihren Zeitgenossen als entwürdigend angesehene Tätigkeiten. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie in Marburg. Manches in ihrem Leben wurde verklärt dargestellt und muss den Legenden zugerechnet werden. Dennoch steht Elisabeth als Sinnbild für die Entstehung der Sozialarbeit in Hessen. Sie verstarb 1231 im Alter von 24 Jahren.

Kriterien 2018

Es sollte mindestens eine der folgenden Zielsetzungen verfolgt werden:

  • Förderung eines gesellschaftlichen Bewusstseinswandels zum Thema Demenz
  • Verbesserung der Versorgung und Teilhabe
  • Stärkung der Selbsthilfe oder des Freiwilligen Engagements
  • Neue Ansätze der ambulanten sowie teil- und vollstationären Versorgung

Teilnehmen können:

  • Einzelpersonen
  • Ehrenamtliche Initiativen
  • Vereine
  • Verbände
  • Organisationen des Kultur-, Gesundheits- und Sozialwesens
  • Schulen
  • Kommunen
  • Unternehmen

deren Projekt in Hessen mindestens sechs Monate vor Beginn der Bewerbungsfrist gestartet wurde.