Vorstandsvorsitzender der Liga Hessen e. V.

Vorstandsvorsitzender der Liga Hessen e. V.

Preis für soziale Ideen und Projekte

Bewerbungsphase läuft

Der zweite Hessische Elisabeth Preis für Soziales ist gestartet und endet am 30. November 2018. Das Thema Kinder- und Jugendarmut steht dieses Mal für die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen
e. V. im Mittelpunkt. Es lautet:

„Chancen geben – Kinderarmut bekämpfen“

Die Liga Hessen verleiht den Preis in Kooperation mit LOTTO Hessen und mit Unterstützung der Hessischen Landesregierung. Was dahinter steht, erklärt Liga-Vorstandsvorsitzender Nils Möller (Foto): „Es sollen Projekte im Fokus der Öffentlichkeit stehen, die Kindern und Jugendlichen Chancen geben, aus ihrer sozialen Situation  herauszukommen oder diese zu verbessern, indem sie an Bildungs-, Kultur- und Freizeitangeboten teilnehmen können.“

Das Preisgeld beträgt 30.000 €, das bei der Verleihung im Sommer 2019 an mehrere Gewinner verteilt wird. Weitere Infos zur Bewerbung können Sie hier erfragen: info@liga-hessen.de

Elisabeth von Thüringen

Die 1207 in Ungarn geborene Elisabeth gilt als „Landespatronin“ von Hessen. Ihre frühen Jahre verbrachte sie als Landesfürstin in Thüringen. Über das Geben von Almosen hinaus setzte sie sich für kranke und bedürftige Menschen ein. Elisabeth übernahm dabei immer wieder schwere und von ihren Zeitgenossen als entwürdigend angesehene Tätigkeiten. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie in Marburg. Manches in ihrem Leben wurde verklärt dargestellt und muss den Legenden zugerechnet werden. Dennoch steht Elisabeth als Sinnbild für die Entstehung der Sozialarbeit in Hessen. Sie verstarb 1231 im Alter von 24 Jahren.

Kriterien 2019

  • Innovationsgehalt
    Der Hessische Elisabeth Preis würdigt Projekte, die zukunftsweisende Ansätze verfolgen
    Gesucht werden Projekte oder Initiativen, die innovative Ideen umsetzen, die neue Kontakte herstellen indem sie mit anderen Gruppen oder Initiativen zusammenarbeiten oder die innovative Ansätze bei der Projektumsetzung oder -finanzierung verfolgen.
  • Übertragbarkeit
    Der Hessische Elisabeth Preis zeichnet Projekte aus, die zur Nachahmung anregen. Es ist daher wichtig, dass die Projekte nicht nur unter den jeweiligen örtlichen Voraussetzungen gelingen, sondern dass sie sich auch auf andere Orte übertragen lassen. Einmalige Aktionen sind für den Hessischen Elisabeth-Preis damit nicht geeignet.
  • Nachhaltigkeit
    Der Hessische Elisabeth Preis anerkennt in besonderer Weise Projekte, deren Organisation und Finanzierung so angelegt ist, dass von einem dauerhaften Bestand ausgegangen werden kann. Wenn die Projekte in einem konzeptionellen Rahmen stehen, sollte dieser in der Bewerbung benannt werden.

Teilnehmen können:

  • Einzelpersonen
  • Ehrenamtliche Initiativen
  • Vereine
  • Verbände
  • Organisationen des Kultur-, Gesundheits- und Sozialwesens
  • Schulen
  • Kommunen
  • Unternehmen

deren Projekt in Hessen mindestens sechs Monate vor Beginn der Bewerbungsfrist gestartet bzw. realisiert wurde.