Nils Möller, Vorstandsvorsitzender der Liga Hessen e. V.

Liga-Vorstandsvorsitzender Nils Möller

Der Preis für soziale Ideen und Projekte

Momentan läuft die Bewerbungsphase für den dritten Hessischen Elisabeth Preis für SOZIALES. Noch bis zum 31. Januar 2020 können sich Personen und Organisationen bewerben, deren Projekte sich dem diesjährigen Thema widmen:

„Einsamkeit – Mittendrin, nicht außen vor“

„Es sollen Projekte im Fokus der Öffentlichkeit stehen, die Menschen jeden Alters Wege aus der Einsamkeit zeigen, so dass sie sich wieder als Teil der Gesellschaft fühlen, geschätzt und respektiert werden. Wir möchten vielfältige Projekte gegen Einsamkeit oder Vereinsamung mit diesem Preis auszeichnen und ihre wichtige Arbeit würdigen“, so Liga-Vorstandsvorsitzender Nils Möller (Foto).

Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen verleiht den Preis in Kooperation mit LOTTO Hessen und mit Unterstützung der Hessischen Landesregierung. Das Preisgeld beträgt 30.000 €, das bei der Verleihung im Sommer 2020 an mehrere Gewinner verteilt wird.

Elisabeth von Thüringen

Die 1207 in Ungarn geborene Elisabeth gilt als „Landespatronin“ von Hessen. Ihre frühen Jahre verbrachte sie als Landesfürstin in Thüringen. Über das Geben von Almosen hinaus setzte sie sich für kranke und bedürftige Menschen ein. Elisabeth übernahm dabei immer wieder schwere und von ihren Zeitgenossen als entwürdigend angesehene Tätigkeiten. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie in Marburg. Manches in ihrem Leben wurde verklärt dargestellt und muss den Legenden zugerechnet werden. Dennoch steht Elisabeth als Sinnbild für die Entstehung der Sozialarbeit in Hessen. Sie verstarb 1231 im Alter von 24 Jahren.

Bewerbungskriterien

  • Innovationsgehalt

Der Hessische Elisabeth Preis für SOZIALES würdigt Bewerbungen, die zukunftsweisende Ansätze verfolgen. Gesucht werden Bewerbungen oder Initiativen, die innovative Ideen umsetzen, die neue Kontakte herstellen und unterstützen indem sie mit anderen Gruppen oder Initiativen zusammenarbeiten oder die innovativen Ansätze bei der technischen Umsetzung oder -finanzierung verfolgen.

  • Übertragbarkeit

Der Hessische Elisabeth Preis für SOZIALES zeichnet Bewerbungen aus, die zur Nachahmung anregen. Es ist daher wichtig, dass die Bewerbungen nicht nur unter den jeweiligen örtlichen Voraussetzungen gelingen, sondern dass sie sich auch auf andere Orte übertragen lassen. Einmalige Aktionen sind für den Preis damit nicht geeignet.

  • Nachhaltigkeit

Der Hessische Elisabeth Preis für SOZIALES würdigt in besonderer Weise Bewerbungen, deren Organisation und Finanzierung so angelegt ist, dass von einem dauerhaften Bestand ausgegangen werden kann. Wenn die Projekte in einem konzeptionellen Rahmen stehen, sollte dieser in der Bewerbung benannt werden.

 

Teilnehmen können

  • Einzelpersonen,
  • ehrenamtliche Initiativen,
  • Vereine,
  • Verbände,
  • Organisationen des Kultur-, Gesundheits- und Sozialwesens,
  • Kommunen,
  • Schulen,

deren Projekt in Hessen mindestens sechs Monate vor Beginn der Bewerbungsfrist gestartet bzw. realisiert wurde.